Media-Tipp

An dieser Stelle wollen wir Sie auf Schachbücher (und andere Medien wie z.B. Filme) aufmerksam machen, die unseren Vereinsmitgliedern gefallen haben und sie deshalb empfehlen.

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Doch nun in medias res.

Edgar Ohst von den Schachfreunden Limburgerhof empfiehlt:

Bauernopfer - Spiel der Könige (Spielfilm)

Schachweltmeisterschaft 1972 - der exzentrische Bobby Fischer aus den U.S.A. tritt im isländischen Reykjavík gegen Titelverteidiger Boris Spasski (U.d.S.S.R.) an, um die Vorherrschaft der Sowjetunion im Schachspiel zu durchbrechen. Es war die Zeit des "kalten Krieges". Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges stellte allein die Sowjetunion den Schachweltmeister. Der Zweikampf galt daher als "Match des Jahrhunderts" und löste einen regelrechten Schachboom aus, von dem auch ich mich damals habe anstecken lassen.

Nach langem Geschacher um Preisgelder und nach Intervention von Präsident Nixons Sicherheitsberater Henry Kissinger trat Bobby Fischer in Reykjavík an. Die erste Partie verlor er, zur zweiten trat er gar nicht an. Das Turnier war an Dramatik nicht zu überbieten. Letzten Endes waren sowohl Fischer wie auch Spasski nur Bauernfiguren in einem Stellvertreterkampf ihrer Nationen.

Die Schachfreunde Limburgerhof haben 2016 in einem Event "Schach & Kino" die Vorführung des Filmes im Capitol-Kino mit einem Schachturnier im Kino begleitet.

MEINE MEINUNG

Der Film erzählt vom Aufstieg des jungen Bobby Fischer und kumuliert im Titelkampf. Er gibt nicht nur eindrucksvoll die Stimmung und Dramatik des Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft wieder, sondern reflektiert auch den Hintergrund, die Perversion des kalten Krieges. - Der Film ist ein MUSS für alle Schachspieler, vor allem für diejenigen, die die Zeit miterlebt haben.

 

Der Film ist bei Amazon im Programm: Bauernopfer (Blu-ray / DVD)

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Patrick Beck von den Schachfreunden Limburgerhof empfiehlt:

Die sieben Todsünden des Schachspielers

Jeder von uns verliert dann und wann eine Partie, aber nur allzu oft verlieren wir, weil wir Züge machen, von denen wir eigentlich im tiefsten Innern schon vorher wussten, dass sie nichts taugen. Warum aber begehen wir dann überhaupt solche schachlichen Sünden? - Mit diesen Worten führt der Verlag in das Buch ein.

MEINE MEINUNG

Mich hat das Buch Die sieben Todsünden des Schachspielers einfach überzeugt. Hier wird auf interessante Art und Weise auf sieben Probleme in der Denkweise eines Schachspielers eingegangen. Jeder wird sich dabei ertappen, dass er auch der ein oder anderen Sünde unterliegt. Jonathan Rowson geht dabei auch auf Lösungen dieser Probleme ein, was mich als Spieler gut weitergebracht hat.

 

Das Buch ist bei Amazon im Programm:
Die sieben Todsünden des Schachspielers

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Adrian Conte, Jugendleiter und Schachtrainer bei den Schachfreunden Limburgerhof, empfiehlt:

Fit im Endspiel von Bernd Rosen

Wie der Titel schon besagt, geht es um um allgemeine Endspiele. Bernd Rosen behandelt alle möglichen Arten z.B. das Bauernendspiel oder Läufer gegen Springer. Dabei erklärt er die jeweiligen Theorien zu den dazugehörigen Endspielen. Der Leser kann danach das erlernte Wissen an ein paar Übungsaufgaben anwenden. Ganz am Ende schreibt Bernd Rosen noch ein paar Hinweise, wie sich dieses Buch für den Schachunterricht eignet.

Die Endspieltheorie eröffnet Rosen mit ein paar Klassikern, wie das Bauernquadrat und die Schlüsselfelder. Danach werden weitere Endspiele behandelt wie das Turmendspiel. Am Ende des Buches befinden sich alle Endspiele nochmal von einfach bis schwer. Hier kann der Leser nochmal sein erlerntes Endspielwissen testen.

Aufbau der Lektionen: Zu Beginn wird immer zuerst eine Aufgabe ausführlich erklärt. Bernd Rosen geht dabei auch auf mögliche Varianten ein. Im Anschluss gibt es meistens 16 Aufgaben, die für das jeweilige Thema passend ausgesucht sind. Zu jeder Aufgabe gibt es auch eine Lösung. Dort zeigt der Autor nicht nur den Lösungsweg, erklärt diesen auch noch. Mögliche Varianten werden dabei auch erklärt.

Was hat mir an diesem Buch gefallen?

  • Keine ewig langen Varianten
    Bernd Rosen geht sehr sparsam mit langen Varianten um. Er erklärt immer wieder zwischen drin, weshalb dieser Zug gespielt wird oder welche Idee dahintersteckt. So kann auch ein Schachanfänger seine Spielstärke steigern.
  • Zahlreiche Übungsaufgaben
    Die Menge an Aufgaben ist überwältigend. Natürlich gibt es auch Schachbücher, die noch mehr Aufgaben zu den jeweiligen Themen besitzen. Doch die Übungsaufgaben eignen sich auch sehr gut für den Schachunterricht. Somit hat man quasi ein fertiges Trainingsbuch für den Schachunterricht.
  • Spaß an Endspielen
    Durch die kurze Einführung und steigernde schwierigeren Aufgaben, bietet dieses Buch eine gute Systematik. Dadurch wird dieses Buch nicht langweilig. Das Endspielwissen wird gefestigt, da die nachfolgenden Aufgaben auch darauf aufbauen.

FAZIT

 „Fit im Endspiel“ ist ein gutes Schachbuch für Anfänger, die ihr Wissen im Endspiel steigern möchten, aber auch für erfahrene Schachspieler ist dieses Buch nicht langweilig und birgt auch für diese eine Herausforderung. Alle Lektionen werden gut erklärt und die Auswahl an Aufgaben, wie Schwierigkeit und Anzahl ist gut balanciert. Deshalb kann ich dieses Buch nur empfehlen.

 

Das Buch ist bei Amazon im Programm:
Fit im Endspiel (Bernd Rosen)

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